Tun Sie was für Ihre Wohngesundheit!

Tun Sie was für Ihre Wohngesundheit!

Wer sich in den eigenen vier Wänden wohlfühlt, ist meist auch gesünder. Das gehört in der Bauplanung von Anfang an mitbedacht: bei Baustoffen, Materialien und Verarbeitungen genauso wie bei Raumklima, Lichteinstrahlung und Schallschutz. Steigen Sie mit uns ein ins Thema Wohngesundheit, das völlig zurecht immer mehr Beachtung erhält. 

Die Gesundheit wird ja gerne mit einem Haus verglichen. Hier wie dort müssen viele Bausteine zusammenpassen, damit daraus ein vollständiges Gebäude des Wohlfühlens wird: von den Zehen bis zu den Haaren, vom Keller bis zum Dach. Natürlich spielen auch das Umfeld und die Umwelt eine große Bedeutung. Und genau da haben ein Hausprojekt und die persönliche Gesundheit nicht nur wirkliche Kontaktpunkte, sondern schließen irgendwie einen Kreis: Denn nur wer gesund wohnt, ist zufrieden – und damit insgesamt gesünder.

Am wichtigsten ist, dass Sie schon bei der Planung auf Experten vertrauen, die sich beim Zusammenspiel der vielen Faktoren (von Baustoffen über Einrichtung bis Raumklima) auskennen – und die wissen, wo sich überall Schadstoffe oder giftige Substanzen verbergen können. Wie so oft stellt sich bei vielen individuellen Wünschen zwar die Kostenfrage, aber gerade bei der Gesundheit sollte man auf keinen Fall sparen.

 

Ziegel, Putz & Farbe

Das Ganze beginnt bei der Auswahl der Baustoffe. Der Ziegel ist nach wie vor das Material der Wahl beim Großteil der Hausprojekte: Er ist massiv, naturbelassen und schadstoffarm. Er sorgt zudem für Schallschutz und reguliert sowohl Feuchtigkeit als auch Temperatur. Das sind nur einige der vielen Eigenschaften des Ziegels, über weitere gesundheitsfördernde Vorteile und die entsprechenden Möglichkeiten der Dämmung informieren wir Sie speziell in einem unserer nächsten Blog-Beiträge.

Besonders entscheidend ist auch die Auswahl der Materialien beim Innenputz und den Farben, denn diese beeinflussen die Raumluft und das Wohngefühl ganz unmittelbar. Beachten Sie hier ganz genau die Inhaltsstoffe und kalkulieren Sie nach dem Auftragen genügend Zeit zum Trocknen und Durchlüften ein. Gerade in diesem Bereich können schädliche Stoffe oft die Ursache für Übelkeit, Kopfschmerzen, Allergien, gereizte Schleimhäute oder ähnliche Beschwerden sein.

 

Möbel, Teppich & Fliesen

Auch bei zahlreichen Einrichtungsgegenständen besteht die Gefahr einer Gesundheitsgefährdung, die man auf den ersten Blick nicht gleich sehen würde. So können sich in Möbeln, Bodenbelägen, Fliesen oder Teppichen oft verschiedenste Schadstoffe verstecken – ob in Form von Ölen, Klebern, Lacken, Fugenmassen oder Fasern. Auch hier gilt: Ruhig zweimal schauen, was alles drinnen steckt, und nach dem Einbau viel Lüften.

 

Klima, Licht & Schall

Womit wir bei einem weiteren wesentlichen Element für die Wohngesundheit wären – den Fenstern. Diese haben ja neben der Frischluftzufuhr noch viele weitere Aufgaben im Wohlfühlsegment. Einerseits sollen sie gut abdichten sowie vor Hitze, Kälte und Lärm schützen, andererseits sollen sie möglichst viel natürliches Licht in den Wohnraum lassen und gleichzeitig schöne Ausblicke ins Freie ermöglichen.

Zu guter Letzt sei noch einmal darauf hingewiesen, dass Sie nicht zögern sollten, für alle oben erwähnten Bereiche richtige Profis an Bord zu holen. Dann haben Reizthemen wie Schimmelbildung, Kältebrücke oder Lärmstress gleich viel weniger Bedrohungspotenzial. Das gilt übrigens auch für einen Aspekt, der durch die zunehmende Vernetzung und Verkabelung von Gebäuden immer bedeutender wird: Elektrosmog – aber dazu werden wir in Zukunft ebenfalls einen eigenen Beitrag gestalten.

 

Link zum Thema

Weiterführende Hintergrundinfos zu gesundem Bauen und Wohnen hat das IBO – Österreichische Institut für Baubiologie und -ökologie


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.