Die schweren Bagger kommen

Die schweren Bagger kommen

Bevor die schweren Bagger bei den Handlers anrollen konnten, waren noch einige wichtige Vorbereitungen notwendig. Geometer organisieren, anzeichnen der Aushubstelle, bauen eines Schnurgerüsts – als diese Arbeiten erledigt waren, konnte es Anfang Oktober auch schon mit dem Ausheben der Baugrube und dem Betonieren der Bodenblatte losgehen.

Eine gute Vorbereitung erleichtert die Baustellenarbeiten ungemein. Das weiß auch unser Bauprofi Sascha. „Bevor wir mit den Erdarbeiten beginnen konnten, brauchten wir einen Geometer, der uns die Hausecken aussteckte. Da ich in der Baubranche gut vernetzt bin, war der richtige Fachmann rasch gefunden, um uns die acht Hausecken unseres Kellers auszustecken.“ Auch vor Ort unterstützte der Fachmann die beiden Bauherren unkompliziert und schnell. Nach eineinhalb Stunden waren alle Arbeiten – inklusive Höhenpunkte und Grenzkontrollen kontrollieren – erledigt.

Auch ein selbstgebautes Schnurgerüst sollte bei den späteren Arbeiten helfen. Damit sollte später die Flucht der Hausecken mit Hilfe von Nagel und Schnur innerhalb der Baugrube schnell und einfach ermittelt werden können. Schließlich haben Sascha und Marlene noch die Baugrube mittels Schnur und Spray angezeichnet, sodass am großen Tag des Aushubs alles bestens vorbereitet war und alle Arbeiter auch einen Arbeitsgraben mit reichlich Platz und Sicherheit hatten.

 

Der große Tag kann kommen

Am 4. Oktober war es dann soweit. „Ich persönlich konnte nicht ruhig schlafen“, erinnert sich Sascha an den großen Tag. „Wenn ich sehr nervös bin – was ich am Tag vor unserem Baubeginn war – kann ich nie richtig schlafen. Aber so is‘ es.“ Um 6 Uhr Früh rollten die schweren Maschinen an und nach einem kräftigen Schluck Kaffee hat der Baggerfahrer mit dem Ausheben der Baugrube begonnen. „Wir hatten tolles Wetter für den Aushub, 15 bis 20 Grad und trocken. Erdbauherz was willst du mehr?“, lacht Sascha rückblickend.

Nach drei Tagen waren die Aushubarbeiten abgeschlossen, 1.500 Kubikmeter Erde waren ausgebaggert und es konnte mit dem Einbringen der Rollierung weitergehen. Aber der Wettergott meinte es diesmal nicht gut mit den beiden jungen Bauherren. „Am vierten Tag schüttete es wie aus Kübeln. Da wir eigentlich davor die Kanalarbeiten machen wollten und dann erst die Rollierung, haben wir kurzer Hand umdisponiert, zuerst die Rollierung und dann die Kanalarbeiten“, erzählt der 34-Jährige.

 

Ran ans Fundament

Nachdem die beiden mit Hilfe von Freunden und Familie auch diese Arbeiten abgeschlossen hatten, ging es bereits an die Schalung der Fundamentplatte. Hier kam das selbstgebaute Schnurgerüst zum Einsatz. Die Schalung der Fundamentplatte hat der sympathische Niederösterreicher rundherum etwa acht Zentimeter größer gemacht, um später die Hohlkeile für die Kellerabdichtung zu machen. Als alles fertig geschalt, gespreizt und ausgemessen war, ging es an die Verlegung des Blitzschutzes. Hier hat der Bauprofi einen wichtigen Tipp: „Ganz wichtig ist es, den Blitzschutz nicht in den Beton zu verlegen, weil sonst die Feuchtigkeit, die der Blitzableiter braucht, verloren geht.“

Der nächste Arbeitsschritt war das Verlegen der Folie. Die Handlers entschieden sich bei ihrem Traumhaus für die Variante Stahlfaserbeton, da sie keine Notwendigkeit für eine Mattenbewehrung sahen. Beim Betonieren hatten Sascha und seine Frau dann tatkräftige Unterstützung von zwei Maurerkollegen, die gemeinsam die Fundamentplatte gossen. Am nächsten Tag konnten die beiden dann auch schon die Bodenplatte ausschalen und mit dem Keller beginnen.

 

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