Jetzt geht‘s aufwärts

Jetzt geht‘s aufwärts

Nach den Erdarbeiten startete bei unserem Bauprofi Sascha Handler und seiner Frau Marlene der Bau des Kellers. Auch hier stand natürlich für die beiden jungen Bauherren von Anfang an fest, dass sie so viel wie möglich in Eigenregie erledigen.

„Jetzt geht’s nur mehr aufwärts“, war der Kommentar von Saschas und Marlenes Nachbarn. Und tatsächlich ging es nach dem Ausschalen der Fundamentplatte daran, die Markierungen für die Wände anzuzeichnen. Danach wurde ein Abdichtungsanstrich aus Bitumen aufgebracht, um die Unterlegpappe hinzuflämmen. Als diese Arbeiten erledigt waren, hieß es erstmal warten auf die Lieferung der HBS Steine. „Wir haben uns für einen gemauerten Keller entschieden und gegen einen Dichtbetonkeller, weil wir keine Gefahr von Grund- oder Hangwasser haben“, erklärt der Bauherr. „Zudem bin ich Maurer, da wird selbst der Keller gemauert.“

 

97.000 Kilogramm reinste Handarbeit

Nach sechs Tagen fleißigem Mauern und mit Hilfe von Saschas Vater und langjährigen Freunden konnte das Ehepaar Handler die Mauerarbeiten am Keller abschließen. „295 Quadratmeter inklusive acht Paletten Mauermörtel, zwei Paletten Trockenbeton und zwei Paletten Schalsteine – das ist ein Gesamtgewicht von rund 97.000 Kilo, das da in nur sechs Tagen durch unsere Hände gegangen ist“, resümiert der Bauprofi. „Natürlich haben wir auch gleich die tragenden Innenwände mitgemacht.“ Nun war alles für die Abdichtungsarbeiten fertig.

Hohlkeile, Glattstrich, Bitumenvoranstrich und anschließendes zweilagiges Flämmen – nun waren auch diese wichtigen Arbeiten abgeschlossen. Der nächste Arbeitsschritt war das Unterstellen der Decke. „Wir haben uns für eine Elementdecke entschieden, da die Untersicht schon glatt ist und nur die Stoßfugen verspachtelt werden mussten“, erzählt Sascha. „Das ging sehr schnell, die Decke war in zwei Stunden fertig verlegt.“ Dann konnte bereits der Elektriker die Leerverrohrungen verlegen. Anhand eines Statikplans wurde im nächsten Arbeitsschritt die Bewehrung eingearbeitet. „Mein Vater und ich haben drei Tage lang das Eisen in der Kellerdecke verlegt“, blickt Sascha auf die schweißtreibenden Arbeiten zurück.

 

Decke und Stiege betonieren

Nach der Bewehrung kam die Kellerstiege dran. Nach zwei Tagen war die Stiege fertig geschalt und bewehrt. „Mein Schwiegervater kam auf die geniale Idee, dass wir die Stiege mitbeheizen sollten – quasi eine Fußbodenheizung verlegen – gesagt, getan“, erinnert sich der Bauprofi. „Und wir sind schon gespannt auf das Ergebnis, wenn wir dann tatsächlich drinnen wohnen.“

Nach den Vorbereitungsarbeiten wurde die Kellerdeck und die Stiege betoniert. Dabei kamen dem jungen Ehepaar Professionisten zur Hilfe. „Ich habe beim Wienerberger Maurer-Fünfkampf eine Firma kennen gelernt, die ich flüchtig kannte. Ich habe sie kurzerhand kontaktiert und sie haben auch ohne zu zögern zugesagt, die Betonierarbeiten zu übernehmen“, freut sich der Niederösterreicher rückblickend. Im nächsten Schritt konnten auch schon die Kellerdämmung und die Drainage gemacht werden und im Anschluss daran wurde die Baugrube wieder zugeschüttet. „So, jetzt ist der Keller fertig gemauert, abgedichtet, betoniert und zugeschüttet. Darauf stoßen wir an. Prost!“, freuen sich die Handlers.

 

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